{"id":1297,"date":"2021-02-15T09:30:57","date_gmt":"2021-02-15T08:30:57","guid":{"rendered":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/allgemein\/2021-02-15\/immoscout24-70-prozent-mehr-gastro-flachen-zu-vermieten\/"},"modified":"2021-02-15T09:30:57","modified_gmt":"2021-02-15T08:30:57","slug":"immoscout24-70-prozent-mehr-gastro-flachen-zu-vermieten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/en\/ib\/2021-02-15\/immoscout24-70-prozent-mehr-gastro-flachen-zu-vermieten\/","title":{"rendered":"ImmoScout24: 70 Prozent mehr Gastro-Fl\u00e4chen zu vermieten"},"content":{"rendered":"<p><span><span>W\u00e4hrend sich die Anzahl Anzeigen f\u00fcr B\u00fcro- und Ladenlokale trotz Homeoffice und Shutdown bisher nur geringf\u00fcgig ver\u00e4ndert hat, wird bei den Gastro-Objekten die Krise immer deutlicher. Gem\u00e4ss der Onlineplattform ImmoScout24 stieg im Januar des neuen Jahres die Anzahl der ausgeschriebenen Gastro-Immobilien gegen\u00fcber Januar 2020 um fast 70 Prozent an und erreicht damit ein Allzeithoch. Interessant: Es handelt sich dabei haupts\u00e4chlich um Mietobjekte.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span>Martin Waeber, Managing Director von ImmoScout24, spricht von einer Trendwende: &#8222;W\u00e4hrend bisher im Gastrosegment etwa 70 Prozent der Inserate auf Kaufimmobilien fielen, machen diese nun nicht mal mehr 40 Prozent der Anzeigen aus&#8220;. Dass der Anstieg nur die Mietobjekte betrifft, h\u00e4ngt Waeber zufolge direkt mit der aktuellen Situation in der Gastronomie zusammenh\u00e4ngen: &#8222;Die Branche wurde von den Massnahmen zur Eind\u00e4mmung der Pandemie hart getroffen und leidet unter den wirtschaftlichen Auswirkungen&#8220;. Die Miete sei ein wesentlicher Teil der Fixkosten. &#8222;Wir gehen davon aus, dass aus diesem Grund zahlreiche Gastronomen gezwungen sind, das gemietete Lokal aufzugeben&#8220;, so Waeber. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><strong>K\u00e4ufer spekulieren auf Schn\u00e4ppchen<\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span>Die Nachfrage nach Mietobjekten konnte mit dem Anstieg der Inserate nicht mithalten und ist mit dem erneuten Shutdown eingebrochen. Laut Immobilienexperte Waeber sind Auswirkungen auf die Preise deshalb nicht unwahrscheinlich. &#8222;Wenn das Angebot weiterhin steigt und die Nachfrage nach diesen Immobilien gleichzeitig abnimmt, k\u00f6nnte dies mittelfristig auf die Mietpreise dr\u00fccken&#8220;. Ob und in welchem Ausmass sich die Preise bewegen werden, h\u00e4nge jedoch massgeblich vom weiteren Verlauf der Pandemie und einer m\u00f6glichen mittelfristigen Erholung der Schweizer Wirtschaft ab.<\/span><\/span><span><span> Waeber zufolge werden auf ImmoScout24 zwar seit November 2020 deutlich mehr Suchanfragen f\u00fcr Gastro-Immobilien festgestellt \u2013 im November und Dezember fast doppelt so viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres \u2013, doch sei die extreme Zunahme der Suchanfragenin erster Linie auf ein erh\u00f6htes Interesse am Kauf von Immobilien zur\u00fcckzuf\u00fchren. &#8222;Potenzielle K\u00e4ufer spekulieren offenbar darauf, ein Schn\u00e4ppchen zu machen&#8220;, sagt Waeber. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span>Anders als Mieter wollten sich Eigent\u00fcmer nicht von ihren Immobilien trennen. &#8222;Die Anzahl Inserate f\u00fcr Immobilien, die zum Kauf angeboten werden, sind nach wie vor stabil und bewegen sich ungef\u00e4hr auf gleichem Niveau, wie vor der Krise&#8220;, so Waeber. Hintergrund k\u00f6nnte die gr\u00f6ssere finanzielle Flexibilit\u00e4t sein: &#8222;Durch die tiefen Zinsen haben Eigent\u00fcmer den Vorteil, dass sie geringere Kosten haben als Mieter. Hinzu kommt, dass diese Objekte zum Teil nicht nur aus Gastrofl\u00e4chen bestehen, sondern beispielsweise auch aus Mietwohnungen, die von der Krise kaum betroffen sind.&#8220;<\/span><\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><span><span>Die grosse Verzweiflung der Gastrobranche durch den durch die Covid-19-Pandemie bedingten erneuten Shutdown wird auf der Immobilienplattform ImmoScout24 deutlich: Seit November schiessen die Inserate f\u00fcr Restaurants, Hotels, Bars und Caf\u00e9s in die H\u00f6he und erreichen einen neuen Rekord. <\/span><\/span><\/p>","protected":false},"author":24,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[70],"class_list":["post-1297","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ib","tag-studie-hotel"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1297","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/24"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1297"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1297\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1297"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1297"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1297"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}