{"id":833,"date":"2020-10-06T09:30:39","date_gmt":"2020-10-06T07:30:39","guid":{"rendered":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/allgemein\/2020-10-06\/wohnen-leerstande-steigen\/"},"modified":"2020-10-06T09:30:39","modified_gmt":"2020-10-06T07:30:39","slug":"wohnen-leerstande-steigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/ib\/2020-10-06\/wohnen-leerstande-steigen\/","title":{"rendered":"Wohnen: Leerst\u00e4nde steigen"},"content":{"rendered":"<p><span><span><span>Wie aus der Leerwohnungsz\u00e4hlung des Bundesamtes f\u00fcr Statistik (BFS) hervorgeht, h\u00e4lt der Anstieg der Leerwohnungsziffer, der vor zehn Jahren eingesetzt hat, unver\u00e4ndert an. Zum Stichtag am 1. Juni 2020 wurden in der Schweiz 78.832 Leerwohnungen gez\u00e4hlt, das sind 1,72% des Gesamtwohnungsbestands (einschliesslich Einfamilienh\u00e4user) und ein Plus von 3.449 Wohnungen bzw. 4,6% gegen\u00fcber dem Vorjahr.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span>Gegen\u00fcber 2019 ist der Leerwohnungsbestand bei allen Wohnungskategorien ausser den 5-Zimmerwohnungen angestiegen. Am st\u00e4rksten hat sich laut BFS das Angebot bei den Wohnungen mit ein und zwei Zimmern ausgedehnt, es wuchs um 14,5% respektive 7,0%. Einzig die Zahl der angebotenen 5-Zimmerwohnungen nahm gegen\u00fcber dem Vorjahr um -0,5% leicht ab. Die meisten Leerwohnungen haben drei oder vier Zimmer.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<h2><span><span><span>Angebot steigt im Tessin und der Genferseeregion am st\u00e4rksten<\/span><\/span><\/span><\/h2>\n<p><span><span><span>Die Zahl der auf dem Markt angebotenen und leer stehenden Wohnungen ist dem BFS zufolge in f\u00fcnf der sieben Grossregionen angestiegen, wobei die h\u00f6chsten Anstiege im Tessin und der Genferseeregion (+0,42 bzw. +0,21 Prozentpunkte) registriert wurden. Nur die Grossregionen Ostschweiz und Espace Mittelland verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr einen leichten R\u00fcckgang (\u20130,08 bzw. \u20130,02 Prozentpunkte).<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span>Die schweizweit h\u00f6chste Leerwohnungsziffer hat der Kanton Solothurn mit 3,22%; es ist der einzige Kanton \u00fcber der Drei-Prozent-Marke. Hohe Leerstandsquoten stellte das BFS zudem in den Kantonen Tessin (2,71%), Aargau (2,65%) und Jura (2,52%) fest. Die tiefste Ziffer wurde im Kanton Genf registriert (0,49%). Auch in den Kantonen Zug (0,70%), Z\u00fcrich (0,91%), Obwalden (0,92%) und Basel-Stadt (0,96%) sind die Leerwohnungsziffern tief.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span>In absoluten Zahlen ist im Kanton Waadt die Anzahl der Leerwohnungen am st\u00e4rksten gestiegen \u2013 um 1.187 Wohnungen. Die meisten unbesetzten Wohnungen gab es indes im Kanton Bern mit 10.678 Einheiten. Die gr\u00f6sste Angebotsverknappung vermeldeten der Kanton Graub\u00fcnden (\u2013480 Einheiten) und der Kanton Schaffhausen (\u2013218 Einheiten). Insgesamt erh\u00f6hten sich die Leerst\u00e4nde in 15 Kantonen, in 11 Kantonen nahmen sie ab.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<h2><span><span><span>Leerstand bei Kaufangeboten stabil<\/span><\/span><\/span><\/h2>\n<p><span><span><span>W\u00e4hrend der Leerstand bei den Mietwohnungen angestiegen ist, bleibt er bei den Kaufangeboten konstant. So wurden Anfang Juni insgesamt 66.320 unbewohnte Wohnungen zur Miete angeboten, ein Anstieg von 3.452 Einheiten bzw. 5,5% gegen\u00fcber dem Vorjahr. Die Zahl der leerstehenden und zum Kauf ausgeschriebenen Wohnungen lag in etwa auf Vorjahresniveau (12.512 Einheiten). <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span>Im Vergleich zum Vorjahr kamen weniger Einfamilienh\u00e4user auf den Markt. 7.311 leerstehende Objekte waren am Stichtag zur Miete oder zum Kauf ausgeschrieben, 286 Einheiten bzw. 3,8% weniger als 2019. Auch die Zahl der Neuwohnungen nahm im Jahresvergleich um 819 Einheiten bzw. 8,1% ab. Insgesamt standen am Stichtag 9.327 Neuwohnungen leer.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><span><span><span>Anfang Juni 2020 standen in der Schweiz fast 80.000 Wohnungen leer, das sind 4,6% mehr als im Vorjahr. Am st\u00e4rksten stiegen die Leerst\u00e4nde bei den Kleinwohnungen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[67],"class_list":["post-833","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ib","tag-studie-residential"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/833","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=833"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/833\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=833"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=833"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=833"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}