{"id":1139,"date":"2021-01-08T09:22:06","date_gmt":"2021-01-08T08:22:06","guid":{"rendered":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/allgemein\/2021-01-08\/retail-passantenfrequenzen-im-corona-jahr-massiv-eingebrochen\/"},"modified":"2021-01-08T09:22:06","modified_gmt":"2021-01-08T08:22:06","slug":"retail-passantenfrequenzen-im-corona-jahr-massiv-eingebrochen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/ib\/2021-01-08\/retail-passantenfrequenzen-im-corona-jahr-massiv-eingebrochen\/","title":{"rendered":"Retail: Passantenfrequenzen im Corona-Jahr massiv eingebrochen"},"content":{"rendered":"<p><span><span><span>Der station\u00e4re Handel in der Schweiz war 2020 von der Corona-Pandemie und den Massnahmen zu ihrer Eind\u00e4mmung stark betroffen. Wie es in der Studie \u00abRetail Outlook\u00bb, die Credit Suisse in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Fuhrer &amp; Hotz publiziert hat, heisst, h\u00e4tten sich die Passantenfrequenzen w\u00e4hrend dem Lockdown von M\u00e4rz bis Mai aufgrund der erh\u00f6hten Home-Office-Anteile und der zeitweisen Schliessung der (Hoch-)Schulen um bis zu 80% in st\u00e4dtischen und um bis zu 60% in l\u00e4ndlichen Gebieten verringert.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span>Unter der Annahme, dass Home-Office auch in Zukunft verbreitet bleiben wird, haben die Studienautoren auf Basis einer Szenarioanalyse die Konsequenzen f\u00fcr das Filialnetz der Schweizer Detailh\u00e4ndler errechnet: Passantenfrequenzen d\u00fcrften demnach um 5% bis 30% abnehmen, wobei st\u00e4dtische Gebiete st\u00e4rker betroffen sein werden als l\u00e4ndliche. Innerhalb der St\u00e4dte sei der R\u00fcckgang der Frequenzen in Quartieren, in denen besonders viele B\u00fcros angesiedelt sind, und in Mischgebieten deutlich ausgepr\u00e4gter als in Wohnquartieren. Letztere geh\u00f6ren zusammen mit den l\u00e4ndlichen Regionen zu den am wenigsten betroffenen Gegenden.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span>Von den Umsatzeinbussen waren die einzelnen Segmente der Retail-Branche unterschiedlich stark betroffen. W\u00e4hrend der Food-Detailhandel stark profitieren konnte, brachen die Ums\u00e4tze der meisten Non-Food-Bereiche ein, so die Studienautoren. Im Sommer und Herbst wiederum st\u00fctzten der Nachholkonsum und der erstarkte Inlandstourismus die Ums\u00e4tze im Non-Food-Detailhandel. Nur das Bekleidungs- und Schuhsegment konnte der Studie zufolge von diesen Effekten nicht profitieren. Die r\u00fcckl\u00e4ufige Umsatzentwicklung der letzten Jahre habe sich 2020 auch nach \u00fcberstandenem Lockdown fortgesetzt, heisst es im Retail Outlook.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span>Reagiert haben die station\u00e4ren Detailh\u00e4ndler mit verschiedenen Massnahmen, insbesondere im Bereich Service und Dienstleistung, etwa indem sie kontaktlose Pick-up-L\u00f6sungen eingef\u00fchrt haben. Auch einem reibungs- und kontaktlosen Bezahlprozess sei viel Aufmerksamkeit geschenkt worden. Insgesamt h\u00e4tten die H\u00e4ndler ihre Aktivit\u00e4ten im Bereich Online-Handel bzw. Omnichannel-Strategie erh\u00f6ht, heisst es in der Studie.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span><span><span>F\u00fcr 2021 erwarten die \u00d6konomen der Credit Suisse, dass das Konsumverhalten der Schweizer Bev\u00f6lkerung noch f\u00fcr einige Monate durch die Pandemie mitbestimmt und sich nur langsam normalisieren wird. F\u00fcr den Non-Food-Bereich erwarten die Studienautoren ein Umsatzwachstum von 2%. Im Food-Bereich dagegen d\u00fcrfte die starke Umsatzentwicklung im Vorjahr nicht mehr erreicht werden. Sie Studienautoren rechnen daher mit einem Umsatzminus von 6% gegen\u00fcber 2020.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><span><span><span>Im Corona-Jahr 2020 haben die Passantenfrequenzen im Lockdown um bis zu 80% abgenommen. Auch in Zukunft seien niedrigere Frequenzen zu erwarten, prognostiziert Credit Suisse in der neuen Studie Retail Outlook.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[65],"class_list":["post-1139","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ib","tag-studie-detailhandel"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1139","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1139"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1139\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1139"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1139"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/develop.immobilienbusiness.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1139"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}